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Anwendungsgebiete: Äußerlich: Entzündliche Haut- und Schleimhauterkrankungen einschl. der Mundhöhle und des Zahnfleisches (Umschläge, Spülungen), entzündliche Erkrankungen und Reizzustände der Luftwege (Inhalation), Entzündungen im Anal- und Genitalbereich (Bäder). Innerlich: Magen-Darm-Krämpfe und entzündliche Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes.
Arzneipflanze: Kamille Verwendete Pflanzenbestandteile: Frische oder getrocknete Blütenköpfe Pflanzeninhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Azulen, Chamazulen, Apiin, Bitterstoffe, Flavone, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Cumarin, Borneol, Werg, Farnesol, Herniarin, Hyperosid, Oleanolsäure, Salicylate, Salicylsäure, Schwefel, Thujon, Umbelliferon Wirkweise: Kamille wird äußerlich wegen seiner entzündungshemmenden, schmerzlindernden und wundheilungsfördernden Eigenschaften seit Jahrhunderten eingesetzt. Auch die innerliche Anwendung ist von Alters her gut bekannt: als krampflösendes Mittel werden Kamillenextrakte bei Magen-Darm-Beschwerden verwendet, die antiseptische und krampflösende Wirkung wird bei Reizzuständen und Erkrankungen der Atemwege genutzt. |