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Verdauungstrakt
Cynalip® 600 mg duo Drucken E-Mail
Anwendungsgebiete:Cynalip
Verdauungsstörungen (dyspeptischen Beschwerden) besonders bei funktionellen Störungen des ableitenden Gallensystems.

Dosieranleitung und Art der Anwendung:
Erwachsene und Kinder über 12 Jahren nehmen  2 mal täglich 1 überzogene Tablette ein.

Arzneipflanze:

Artischocke (Cynara scolymus)

Verwendete Pflanzenbestandteile:

Frische und getrocknete Blätter

Pflanzeninhaltsstoffe:
Caffeoylchinasäuren, Chlorogensäure, Cynarin und Sesquiterpenlactone.

Wirkweise:

Griechen und Römer nutzten bereits die verdauungsfördernde Wirkung der Artischocke. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entdeckten französische Wissenschaftler u. a. die  Gallenfluss steigernde (choleretische) Eigenschaft von Artischockeninhaltsstoffen. Die Wirksamkeit bei Verdauungsstörungen wird mit dieser choleretischen Wirkung erklärt. Neuere Studien zeigen darüber hinaus eine günstige Fettstoffwechselwirkung; vor allem Cholesterin- und Triglyceridwerte konnten signifikant gesenkt werden. In den Artischockenblättern sind auch Flavonoide (Cynarosid, Scolymosid und Cynarotriosid) enthalten. Zukünftige Forschungen werden die therapeutische Bedeutung auch dieser Inhaltsstoffe noch weiter gehender entschlüsseln.
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Cynarix® N Sabona Dragees Drucken E-Mail

Anwendungsgebiete:
Verdauungsstörungen (dyspeptischen Beschwerden) besonders bei funktionellen Störungen des ableitenden Gallensystems.

Dosierungsanleitung und Art der Anwendung:Cynarix Sabona Dragees
Erwachsene und Kinder über 12 Jahre nehmen dreimal täglich 2 Dragees Cynarix N Sabona ein.

Arzneipflanze:
Artischocke (Cynara scolymus)

Verwendete Pflanzenbestandteile:
Frische und getrocknete Blätter

Pflanzeninhaltsstoffe:
Caffeoylchinasäuren, Chlorogensäure, Cynarin und Sesquiterpenlactone.

Wirkweise:

Die Artischocke ist eine distelähnliche Pflanze, deren Blütenknospen schon im alten Ägypten als Gemüse genutzt wurden. Bereits den Griechen und Römern war die verdauungsfördernde Wirkung bekannt und Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts bestätigten französische Wissenschaftler die medizinische Wirksamkeit der Pflanze. Die Inhaltsstoffe der Artischocke fördern die Gallenbildung und den Gallenfluss und üben dadurch einen positiven Einfluss auf die Verdauung aus. Vor allem die Ausscheidung von Fetten wird gefördert. Der Cholesterin- und Triglyceridspiegel werden durch Artischockenextrakte gesenkt und das Verhältnis von „bösem“ (LDL) hin zu „gutem“ (HDL) Cholesterin wird verbessert. Für das ebenfalls enthaltene Flavonoid Luteolin konnte die hemmende Wirkung auf die körpereigene Cholesterinbildung nachgewiesen werden.

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Eukamillat® Lösung Drucken E-Mail

EukamillatAnwendungsgebiete:
Äußerlich: Entzündliche Haut- und Schleimhauterkrankungen einschl. der Mundhöhle und des Zahnfleisches (Umschläge, Spülungen), entzündliche Erkrankungen und Reizzustände der Luftwege (Inhalation), Entzündungen im Anal- und Genitalbereich (Bäder).
Innerlich: Magen-Darm-Krämpfe und entzündliche Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes.

Arzneipflanze:
Kamille 

Verwendete Pflanzenbestandteile:
Frische oder getrocknete Blütenköpfe

Pflanzeninhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Azulen, Chamazulen, Apiin, Bitterstoffe, Flavone, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Cumarin, Borneol, Werg, Farnesol, Herniarin, Hyperosid, Oleanolsäure, Salicylate, Salicylsäure, Schwefel, Thujon, Umbelliferon

Wirkweise:
Kamille wird äußerlich wegen seiner entzündungshemmenden, schmerzlindernden und wundheilungsfördernden Eigenschaften seit Jahrhunderten eingesetzt. Auch die innerliche Anwendung ist von Alters her gut bekannt: als krampflösendes Mittel werden Kamillenextrakte bei Magen-Darm-Beschwerden verwendet, die antiseptische und krampflösende Wirkung wird bei Reizzuständen und Erkrankungen der Atemwege genutzt.

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Sanguisorbis® N Lösung Drucken E-Mail

Anwendungsgebiete:Sanguisorbis
Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbilder ab. Dazu gehören: Darm-Störungen mit Durchfall.

Dosierungsanleitung und Art der Anwendung:
Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 12mal täglich, je 5-10 Tropfen, bei chronischen Verlaufsformen 1-3mal täglich 5-10 Tropfen einnehmen. Kinder zwischen dem 6. und 12. Lebensjahr erhalten nicht mehr als zwei Drittel der Erwachsenendosis

Arzneipflanze:
Großer Wiesenknopf (Sanguisorba offic. L.)
Weißer Nieswurz (Veratrum album L.)
Aloe - Herbstzeitlose (Colchicum autumn. L.)

Verwendete Pflanzenbestandteile:
Großer Wiesenknopf: Frisches, blühendes Kraut - Weiße Nieswurz: Getrockneter Wurzelstock - Aloe: Blätter - Herbstzeitlose: Samen oder Knollen

Pflanzeninhaltsstoffe:
Großer Wiesenknopf: Saponine, Gerbstoffe, Flavone, Tannine, Vitamin C
Weißer Nieswurz: Alkaloide, Germarin, Protoveratrin, Beta-Sitosterol
Aloe: Aloin, Harze, Bitterstoffe - Herbstzeitlose: Alkaloide

Wirkweise:
Der Große Wiesenkopf, auch Blutkopf oder Pimpernelle genannt, enthält unter anderem Gerb- und Bitterstoffe, die für die adstringierende Wirkung verantwortlich gemacht werden. Sanguisorba wurde schon von alters her bei Darmkatarrh und blutiger Ruhr verwendet. Dementsprechend nennt die D-Monographie explizit Durchfallerkrankungen als Teil des dokumentierten Arzneimittelbildes. Ähnlich verhält es sich mit den anderen Stoffen. Diese beinhalten u .a. die Teilindikationen Infektionskrankheiten, Schleimhautentzündungen und Stuhlinkontinenzerscheinungen, die Ursache oder Folge von Durchfallerkrankungen sind.

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Sily-Sabona® eco Kapseln Drucken E-Mail

Anwendungsgebiete:Sily-Sabona eco
Zur unterstützenden Behandlung bei chronisch entzündlichen Lebererkrankungen und Leberzirrhose.

Dosierungsanleitung und Art der Anwendung:
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen 3mal täglich 1 Sily-Sabona eco Kapsel ein.

Arzneipflanze:
Mariendistel (Silybum marianum L.)

Verwendete Pflanzenbestandteile:
Reife, vom Pappus befreite Früchte

Pflanzeninhaltsstoffe:
1-3 % Silymarin bestehend aus Strukturisomeren Silybin (Silibinin), Isosilybin, Silychristin und Silydianin. Flavonoide.

Wirkweise:
Der Name Mariendistel, der bis zu 150 cm großen krautigen Pflanze, entstammt einer alten Legende, nach der die weißen Flecken auf ihren Blättern von der Milch der Jungfrau Maria stammen. Früher war die Pflanze hauptsächlich als Gemüse bekannt. Doch Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte man die positive Wirkung auf die Leber. Heute ist die antitoxische Wirksamkeit wissenschaftlich bestätigt. Der Wirkstoff Silymarin hindert bestimmte leberschädigende Substanzen (Lebergifte) am Eintritt in die Zellen und wird z.B. zur Behandlung von Knollenblätterpilzvergiftungen angewendet. Durch Stabilisierung der Zellmembranen werden die Leberzellen (Hepatozyten) geschützt. Zudem wird die Regenerationsfähigkeit der Hepatozyten gesteigert und somit die Gesundung der Leber gefördert.

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